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Ortsplanungsrevision

Räumliches Entwicklungskonzept

Das Räumliche Entwicklungskonzept (REK) wurde an einer Klausursitzung des Gemeinderats beraten und anschliessend an einer Informationsveranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt. Die im Zuge der anschliessenden öffentlichen Vernehmlassung eingegangenen Anliegen wurden geprüft und dort angepasst, wo sich aus der Vernehmlassung neue Gesichtspunkte ergeben haben, die aus Sicht der Behörden eine Änderung erforderlich machen. Das REK wurde am 16. Februar 2026 durch den Gemeinderat beschlossen.

Mit den im REK formulierten Schwerpunkten beginnt die Revision des Baureglements und des Zonenplans. Diese Arbeiten werden das gesamte Jahr 2026 in Anspruch nehmen. Die Vernehmlassung zum REK war nur eine von mehreren Mitwirkungsmöglichkeiten im Rahmen der Ortsplanungsrevision: In der ersten Hälfte 2027 ist das öffentliche Informations- und Mitwirkungsverfahren geplant. Dann wird die Gemeinde über die konkreten Anpassungen an Baureglement und Zonenplan informieren. Im Rahmen der darauffolgenden öffentlichen Auflage mit Einsprachemöglichkeit wird die Bevölkerung zur Stellungnahme eingeladen. Den Abschluss bildet der Entscheid über die Ortsplanungsrevision an der Gemeindeversammlung.

REK
REK Plan

 

Start der Ortsplanungsrevision

Der Gemeinderat hat letztes Jahr beschlossen, eine Ortsplanungsrevision durchzuführen. Die Ortsplanung legt fest, wie sich die Gemeinde räumlich entwickeln soll und regelt die Bebauung und Nutzung jeder einzelnen Parzelle. Sie muss periodisch überprüft und angepasst werden, rund alle 15 Jahre.

Die aktuelle Ortsplanung von Bätterkinden stammt aus dem Jahr 2011 und wurde seither nur punktuell angepasst. Eine gesamtheitliche Überprüfung der Inhalte ist nun aus der Sicht des Gemeinderats notwendig. Aus diesem Grund wurde das Projekt Ortsplanungsrevision gestartet.

In einem ersten Schritt wird ein Räumliches Entwicklungskonzept (REK) erarbeitet. Mit dem REK legt der Gemeinderat die strategischen Ziele der Ortsplanungsrevision unter Einbezug der Bevölkerung fest. Das REK zeigt auf, wie sich die Gemeinde in den kommenden Jahren räumlich entwickeln soll. Es definiert beispielsweise Gebiete, welche für eine Siedlungsentwicklung in Frage kommen oder in denen eine innere Verdichtung angestrebt wird. Es zeigt auch auf, welche Räume für die Landwirtschaft, die Naherholung oder die Biodiversitätsförderung freigehalten werden sollen. Das REK bildet die strategische Grundlage für die Ortsplanungsrevision an sich, also die Überprüfung und Anpassung von Baureglement, Zonenplan und Überbauungsordnungen.

Der Einbezug der Bevölkerung erfolgt in einer ersten Phase mittels Gesprächen, zu denen einzelne Interessengruppen direkt kontaktiert werden. Auch wird für die ganze Bevölkerung die Gelegenheit bestehen, persönliche Anliegen an die Gemeindeentwicklung einzubringen. Für spezifische Gruppen wie Landwirtinnen und Landwirte oder Gewerbetreibende, welche von der Ortsplanung speziell betroffen sind, werden frühzeitig Informationsveranstaltungen durchgeführt. Dabei werden die Möglichkeiten und Auswirkungen der Ortsplanungsrevision aufgezeigt.

Das REK soll bis Ende 2025 abgeschlossen und anschliessend durch den Gemeinderat verabschiedet werden. Davor finden im Herbst eine öffentliche Vernehmlassung und eine Informationsveranstaltung statt. Anfang 2026 kann danach, gestützt auf die im REK verankerten Ziele und Massnahmen, mit den Arbeiten an Baureglement und Zonenplan gestartet werden.

Für die Durchführung der Ortsplanungsrevision hat der Gemeinderat die Ortsplanungskommission eingesetzt. Bei der inhaltlichen Bearbeitung wird die Kommission durch das Burgdorfer Raumplanungsbüro georegio ag unterstützt.


Ortsplanungsrevision, Jahresprogramm 2026


Mitglieder der Ortsplanungskommission

  • Leif Althaus, Ressortvorsteher Hochbau (Co-Leitung)
  • Peter Kuhnert, Gemeindepräsident (Co-Leitung)
  • Katharina Bärtschi Joss, Ressortvorsteherin Umwelt
  • Rudolf Fischer, Ressortvorsteher Tiefbau
  • Jörg Gilomen, Vertretung Bau- und Liegenschaftskommission
  • Luca Pfeiffer, Vertretung Bau- und Liegenschaftskommission
  • Jocelyne Kläy, Geschäftsleiterin
  • Martin Jörg, Bauverwalter
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